Andreas Finkenberg (47) ist als stellvertretender
Vorstandsvorsitzender bei der CC-Bank AG,
Mönchengladbach, für den Bereich Kraftfahrzeuge verantwortlich.
In dieser Funktion trägt er gleichzeitig die Verantwortung für
das Auslandsgeschäft der CC-Bank-Gruppe in Holland, Tschechien
und Ungarn. Seit November 2001 gehört Andreas Finkenberg dem
Vorstand der CC-Bank AG an. Bis zur Fusion der Kölner AKB Bank
mit der CC-Bank im Oktober 2002 war er zugleich Vorstandssprecher
der AKB Bank.
Nach
seiner Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Commerzbank AG
war Andreas Finkenberg zunächst bei der Berliner Commerzbank AG
tätig, zuletzt als Geschäftsstellenleiter der Bankfiliale
Berlin-Hohenzollerndamm. Während dieser Zeit absolvierte er die
Ausbildung an der IHK zum Bankfachwirt und schloss anschließend
erfolgreich das Studium der Wirtschaftwissenschaften an der
Bergischen Universität/GHS Wuppertal als Diplom-Ökonom ab. In
den darauffolgenden Jahren war Andreas Finkenberg am Aufbau der
Nissan Bank GmbH als Hauptabteilungsleiter in diversen
Verantwortungen, später als Mitglied der Geschäftsführung,
beteiligt. 1999 wechselte er zur AKB Privat- und Handelsbank AG in
Köln und wurde im selben Jahr noch in den Vorstand berufen.
Die
Händlereinkaufsfinanzierung der CC-Bank AG.
Ein Beispiel zur Prozessoptimierung standardisierter
Finanzdienstleistungen einer herstellerunabhängigen Autobank.
Die
Händlereinkaufsfinanzierung (auch Lagerwagenfinanzierung genannt)
ist ein wichtiges Instrument für den Kfz-Handel, die dringend
notwendige Liquidität zu erhalten. Als Partner des KFZ-Handels
unterstützt die CC-Bank AG auch in diesem Bereich die Händler
mit einem umfassenden, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen
Leistungspaket. Wichtiger Bestandteil der Angebotspalette ist das
Produkt „P@rtnerPlus“, welches im Rahmen eines eigenständigen
Projektes zur grundlegenden Neugestaltung des
Kreditvergabeprozesses im Bereich der Einkaufsfinanzierung der
CC-Bank AG entwickelt wurde. Neben einer Vorstellung des Profils
der CC-Bank AG und ihrer Philosophie als Partner des Kfz-Handels
beinhaltet der Vortrag eine Darstellung des Projektes „P@rtnerPlus“,
in der die damit verbundenen Maßnahmen zur Prozessoptimierung,
deren Umsetzung sowie die erfolgsrelevanten Auswirkungen für die
Bank und die Händler-Partner beschrieben werden.

Dr.
Ulrich Westphal hatte seit 1996 Führungsfunktionen im
Marketing und Vertrieb bei der Linde AG in Krakau, Polen, und
Parametric Technology GmbH in München inne. Anfang 2003 übernahm
er die Verantwortung für das Competence und Profit Center „PLM
Consulting & Integrationen“ bei der gedas
deutschland GmbH in Berlin.
Innovationsmanagement
im Produktlebenszyklus
Innovative
Unternehmen sind erfolgreiche Unternehmen. Die Bedeutung von
Innovationen wird zwar erkannt, aber: Es besteht erheblicher
Handlungsbedarf bei der operativen Umsetzung von
Innovationsprojekten. Die größte Herausforderung besteht im
Management der radikalen Innovationen aufgrund einer Vielzahl
unternehmensexterner und -interner Hindernisse. Die Definition „Innovation
= Invention + Markterfolg“ impliziert, dass ein erfolgreiches
Innovationsmanagement alle Phasen eines Produktlebenszyklus
umfassen muss. Product Lifecycle Management bietet diese
Perspektive und gewährleistet die Integration und Vernetzung
aller Beteiligten, Prozessen und Daten.
Innovationen
sollen den langfristigen Erfolg von Unternehmen sichern, aber: Die
Lebenszyklen von Innovationen, Technologien und Produkten werden
immer kürzer, es gibt also immer mehr Parallelprojekte: Nicht
unausgereifte Innovationen späte Änderungen sind das eigentliche
Problem. Teure Ad-hoc-Interventionen sind Innovationskiller.
Product Lifecycle Management schafft Freiraum für zusätzliche
Innovationsrealisierung durch Reduzierung von „Feuerwehraktionen“.
PLM hilft auch bei der Reduzierung der wertschöpfungsfreien
Nebenprozesse, wie beispielsweise Datenbeschaffung.
Der
Zwang zur Innovation definiert sich abhängig von Positionierung
und Geschäftsmodell eines Unternehmens.
- OEM
und Systemlieferanten: Innovationen müssen Kunden- und
Markennutzen sowie Marktpotential haben. Ersteres ist über
ein Target-Costing auf Basis von Nutzwertanalysen
sicherzustellen. Diese basieren auf Funktionen und emotionalen
Werten von Produkten. Aufgrund des Trends zur
individualisierten Standardisierung ergibt sich im Rahmen von
Partnerschaften eine neue Rollenverteilung: Der OEM
verantwortet die Innovationsdosierung, der Systemlieferant die
eigentliche Innovationsgenerierung.
- Kleine
mittelständische Unternehmen (KMUs) haben häufig das
Dilemma der frühen, kostenintensiven Innovationsinvestments
sowie den Zwang zur permanenten Innovationsakquise.
Innovationen auf Basis geschützter Alleinstellungsmerkmale im
Netzwerk werden benötigt, um Innovationsbarrieren zu
überwinden. Gerade für KMUs ist es daher unerlässlich, eine
Netzwerksbetrachtung durchzuführen, um die richtige(n) Nische(n)
im richtigen Netzwerk zu identifizieren.
gedas
Beratungsleistungen zur Thematik setzen an den unterschiedlichen
Innovationsfallen vom OEM bis zum KMU an: PLM Business Consultants
führen einen schnellen Innovationscheck auf Basis von Innovation
Score Card Checklisten durch und definieren mit Ihnen die
relevanten KPIs. Sie helfen z.B. bei der Netzwerkanalyse als
Strategiehilfe oder erarbeiten umsetzbare Konzepte für ein
integriertes Ideen,- Wissens- und Innovationsmanagement auf Basis
von Standard-PLM-Systemen.

Dr.
Torsten Schmale ist als einer der Gründer des
Unternehmens heute Vorstandsvorsitzender/CEO der inubit
AG. Vor Gründung der inubit AG im Jahr 1999 war er von
1993 bis 1999 bei der Siemens AG zunächst in München und später
in Berlin beschäftigt. Durch seine langjährige Erfahrung als
Entwicklungsleiter, Projektmanager und Systemarchitekt der Siemens
AG, sowie umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen
Prozessoptimierung, Integration und SOA, stellt er die Weichen
für die Ausrichtung der inubit Produkte und Lösungen auf die
Bedürfnisse unserer Kunden sowie der Expansion unseres
Unternehmens im nationalen und internationalen Markt.
Herausforderungen
im Bereich der durchgängigen Prozessautomatisierung im
Automotive-Sektor am Beispiel der MAGNA STEYR
Weltweite
Liefernetzwerke, produktionsnahe Lieferabrufe und Just-in-time
Fertigung erfordern eine durchgängige Prozessintegration nicht
nur entlang der Supply Chain, sondern auch sämtlicher interner
Anwendungssysteme. Dabei ist einerseits eine hohe Flexibilität
gefordert, um neue oder sich ändernde Prozesse schnell zu
unterstützen, andererseits sollen die Prozesse aber auch noch
wartbar bleiben.
Für
diese hohen Anforderungen gerade innerhalb der Automotive-Branche
bietet die inubit AG spezielle Lösungen für die durchgängige
interne und externe Prozessintegration. Dabei werden alle Bereiche
des Unternehmens betrachtet, angefangen von der Modellierung der
relevanten Prozessen, ihrer technischen Umsetzung und
Automatisierung, bis hin zur Integration der beteiligten
Mitarbeiter und der Möglichkeit, auf Basis von real-time
Informationen Auswertungen und Management Reports zu erstellen.
Basis
der inubit Lösungen ist der inubit Business Integration Server (inubit
IS). Mit dieser Standardsoftware bietet inubit Ihnen eine moderne,
flexible und leistungsfähige Plattform für die
Geschäftsprozessautomatisierung. Diese ermöglicht den nahtlosen
Austausch von Geschäftsdaten über verschiedenste
Transferprotokolle und Datenformate unter besonderer
Berücksichtigung brachenspezifischer Standards. Durch die
Fähigkeit zur Integration einer Vielzahl von Business
Applications und E-Business-Lösungen können Unternehmen ihre
internen Systeme mit den IT-Anwendungen ihrer verschiedenen
Geschäftspartner verbinden. Damit wird die IT-seitige Abbildung
unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse möglich.
Ein
Blick auf das Referenzprojekt bei MAGNA STEYR zeigt auf, wie der
strategische Einsatz der inubit Lösungen den Unternehmen hilft,
eine wesentliche Steigerung der Flexibilität und Wartbarkeit der
Prozesse zu erreichen und damit heutigen und zukünftigen
Anforderungen gewachsen zu sein.
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